2015

"Im Okrifteler Wäldche"

5 lustische Geschichte

 

Mit diesem Stück begann 2003 die Geschichte vom

Es Bühnsche!

Es sollte ein einmaliger Beitrag zu Okriftels 900-Jahr Feier

werden. Was wir uns niemals erwartet hätten:

Es wurde ein Knaller!

Drei ausverkaufte Vorstellungen! Publikum und Presse waren begeistert! Und auch uns hatte es sehr viel Spaß gemacht! Immer wieder ermunterte uns unser Okrifteler Publikum weiter zu machen. Und so gründeten wir dann 2005 unsreren Verein.

Mittlerweile haben wir ein großes Stammpublikum, und unsere Karten für 4-5 Vorstellungen sind immer schnell weg.

Viele haben aber unser erstes Theaterstück nie gesehen, erwarteten damals vielleicht nicht viel von so einer unbekannten Truppe. Deshalb haben wir uns entschlossen, es dieses Jahr im Oktober und November noch einmal aufzuführen.

 

 

2013

Mary Gutmann ist 2012 über den Rheingauer Mundartverein mit Alfred Becker in Verbindung getreten, der schon viele erfolgreiche Theaterstücke geschrieben und

unter anderem  den Literaturpreis des Rheingauer Kunstvereins erhalten hat.

Den "Landsturm" hat er extra für "Es Bühnsche" geschrieben. Mit Hilfe von Videos unserer bisherigen Aufführungen, und durch etliche Treffen mit Mary Gutmann hat er die unterschiedlichen Persönlichkeiten unserer Schauspieler kennengelernt, und so die Rollen passend geschrieben.

Die Musikstücke schrieb Gerd Kremer, der im Rheingau sehr bekannt ist und unter anderem das von Alfred Becker geschriebene Rheinsteiglied vertonte. Er betreibt außerdem in Rüdesheim das Event-Management "In Vino Musica".

 

Gerd Kremer - Mary Gutmann - Alfred Becker im Haus der Vereine

Am 24. April lernten die Aktiven Alfred Becker und Gerd Kremer kennen. Beide wurden im Haus der Vereine in Okriftel von der "Bühnsche Familie" herzlich aufgenommen und fühlten sich sichtlich wohl. Alfred Becker stellte locker und humorig sein Stück vor. Ein Novum in diesem Jahr: Das Stück spielt nicht in Okriftel, sondern in dem fiktiven Ort Klein-Witzighausen.

Gerd Kremer spielte die von ihm komponierten Lieder vor und probte auch schon ein wenig mit den entsprechenden Darstellern. Dass nun auch gesungen werden muss, ist eine neue Herausforderung für die Schauspieler, und die meisten taten sich am Anfang auch etwas schwer.

Aber wie das so ist beim "Es Bühnsche" - Hemmungen werden einfach weggelacht.

Die Stimmung war locker, die Gäste fühlten sich eingebunden. Und so hatten wir einen sehr schönen gemeinsamen Nachmittag.



 

2011

 

Da es sehr schwierig ist, ein Theaterstück für 24 Mitwirkende zu finden, hat sich dieses Jahr Annelie Gutenberger, Mitglied unseres Ensembles, hingesetzt und zu unserer Freude einfach mal ein Stück für "Es Bühnsche" geschrieben. Und weil deshalb auch die Regie in den Händen der Autorin liegt, freut sich unsere Vorsitzende Mary, wieder einmal mitspielen zu können.

Die schwierige Aufgabe als Souffleusen haben in diesem Jahr Martina Eisenhauer und Brigitte Jung übernommen.

Neu im Team ist auch Silke Jung, verantwortlich für den reibungslosen Ablauf hinter der Bühne.

Und damit alles mit den Texteinsätzen, dem freien Spiel ohne Manuskript und den Kostümen richtig klappt, haben wir in diesem Jahr ein Proben-Wochenende absolviert. Auch die Geselligkeit, sei es beim guten Essen, Trinken oder miteinander Schwätzen, kam nicht zu kurz.

Bei der Jahreshauptversammlung im August 2011 gab es einen Wechsel im Amt des 2.Vorsitzenden. Für den auf eigenenWunsch ausgeschiedenen Wolfgang Schmitt übernahm Sandra Richter dieses Amt.

                                                                Christa Fassl



Altes Okrifteler Kino

 

2009

Ein neuer Probenraum für uns

 

Wie in den vergangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr wieder in der Halle der Familie Schöppner mit den Proben begonnen. Da wir jedoch gleichzeitig das Bühnenbild für das neue Stück umgestalten mussten, waren wir auf der Suche nach einer Möglichkeit, beides miteinander zu verbinden.

In dieser Situation haben uns Peter Jung und seine Frau Karola weitergeholfen und uns freundlicherweise den großen Raum in Otto Jung's altem Kino für die Probenarbeit angeboten. Das hat uns sehr gefreut, denn der leider verstorbenen Taunuswirt Otto Jung hat uns bereits in den letzten Jahren immer wieder gerne Mobiliar und andere Requisiten zur Verfügung gestellt. Wie schön, dass sein Sohn Peter dies nun fortführt!

Weiterhin konnten wir die Mediengestalterin Frau Ines Zange aus Okriftel für die Gestaltung unserer Bühne gewinnen. In vielen Arbeitsstunden hat sie mit fachkundiger Hand wunderschöne Bühnenbilder für uns gemalt, die sicher das Publikum begeistern werden.

 

  

Wie es 2005 zu dem Neuanfang von

„Es Bühnsche“ kam.....

 

Eigentlich sollte das Theaterstück „Im Okrifteler Wäldche“ anlässlich der 900-Jahr-Feier etwas Einmaliges sein, eben ein Beitrag zu dem tollen Jubiläum unseres Ortes Okriftel. Mit Beendigung der Jubiläumsfeiern 2003 haben wir den Gedanken an weitere Aufführungen oder gar neue Inszenierungen ganz weit von uns geschoben.

Im Laufe der Zeit aber ist zum einen in uns selbst und zum anderen auch durch immer wiederkehrende rege Nachfrage aus großen Teilen der Bevölkerung der Wunsch entstanden, „Es Bühnsche“ weiterleben zu lassen.

Nachdem dieser erste gedankliche Schritt gemacht war, haben wir 

  • erst mal festgestellt, wer von der alten Truppe überhaupt weiter mitmachen möchte,
  • im April 2005 einen Verein gegründet, damit alles seine Ordnung hat (und seit Januar 2006 sind wir Mitglied im Vereinsring Okriftel),
  • Kontakt aufgenommen u.a. zum Volkstheater Frankfurt, da ja ein Stück gefunden werden musste, in dem möglichst viele Personen mitspielen können,
  • mit dem Umschreiben des Stückes begonnen. 

Denn „Es Bühnsche Okriftel“ wär ja net es Bühnsche, wenn die Geschichte nicht in Okriftel spielen würde – und so wurde das bekannte Stück „Alt Frankfurt“ auf Alt-Hattersheim und Alt-Okriftel umgeschrieben.

Der Titel: "Wie ibberall".

Aber erst nach Beginn der Proben Mitte April 2005 bekamen wir so langsam eine Ahnung davon, was für ein anspruchsvolles Stück wir ausgesucht hatten. 

Ein Stück in sechs verschiedenen Bildern, eine Menge Leute auf der Bühne, viel Umtrieb in den einzelnen Szenen – uns wurde angst und bang! 

Dann ging die Suche nach den Utensilien los: Wie sah ein Kaufmannsladen vor mehr als hundert Jahren aus? Wo kriegen wir annähernd solche Sachen her, ohne dass es allzu viel kostet? Und dann die Schwierigkeiten mit dem Bühnenbild. Bei unserem ersten Stück war das ganz einfach: Alle Geschichten spielten im Okrifteler Wäldchen! Hier galt es nun, Kaufmanns-laden, Wohnzimmer, Äppelwoiwertschaft, Wäldchesfest und Gemüsemarkt entsprechend darzubieten. Das stellte uns vor schier unlösbare Aufgaben. Und deshalb haben wir uns irgendwann entschlossen, lediglich mit einem einzigen Bühnenbild zu arbeiten, es zeigte „Alt-Okriftel“ und war ein imposanter Hintergrund für die verschiedenen Bilder. 

Bei vier ausverkauften Vorstellungen konnten wir unsere Gäste für einen Abend in eine andere Zeit versetzen und das Zuschauen hat –so denken wir- all’ unseren Gästen Freude bereitet.